Die Lizenz zum Gondeln

Die Lizenz zum Gondeln
Vor dem StartLuftschiff überm Boden....

Georg Leupold aus Bad Königshofen darf ab sofort Heißluft-Luftschiffe steuern

Von unserem Redaktionsmitglied (Mainpost)
ALFRED KORDWIG




BAD KÖNIGSHOFEN Abgesehen von großen Verkehrsmaschinen und Mi­litärjets darf Georg Leupold aus Bad Königshofen (Lkr. Rhön-Grabfeld) fast alles fliegen, was sich mit oder ohne Motorkraft in der Luft halten kann. Jetzt kam eine weitere Spezies Luftfahrzeug dazu: Seit wenigen Ta­gen hat er die Lizenz zum Fahren von Heißluft-Luftschiffen.

Der Bad Königshöfer mit eigener Ballonfahrerschule war am Tag nach seinen Einweisungsfahrten immer noch schwer beeindruckt. „Luft­schifffahren war schon immer ein Traum von mir und nun ist er endlich in Erfüllung gegangen", so der Radio- und Fernsehtechniker­meister. „Das Fahrgefühl in der offe­nen Luftschiffgondel ist einfach un­beschreiblich."

Ausgangspunkt für die Einwei­sungsfahrten war neben dem Flug­platzgelände bei Bad Königshofen eine von Hügeln umschlossene Wiese in der Nähe von Jüchsen in Süd­thüringen. Dort herrschten ideale Start- und Landebedingungen. Denn Luftschiffe dürfen nur in die Luft, wenn es am Boden praktisch wind­still ist. Ansonsten wäre die 3000 Ku­bikmeter heiße Luft fassende Hülle nicht zu kontrollieren. „Oben in der Luft darf die Windgeschwindigkeit dann ruhig etwas höher sein", er­klärt Georg Leupold, der schon seit vielen Jahren im Besitz der Berufspi­lotenlizenz ist.

Luftschiff Start

3000 Kubikmeter heiße Luft: das Heißluft-Luftschiff beim Start.

Prinzipiell ist ein Heißluft-Luft­schiff einem Heißluftballon sehr ähnlich. Der Auftrieb erfolgt mit warmer Luft, die von einem Gas­brenner erzeugt wird. Der Unter­schied: Ein am Heck der Luftschiff­gondel angebrachter Propeller, der von einem 65 PS-Motor angetrieben wird, erzeugt Vortrieb, sodass kont­rollierte Fahrten mit Richtungswech­seln möglich sind. „Eine Kursände­rung muss aber rechtzeitig eingleitet werden, denn ein Luftschiff reagiert träge und erst mit Verzögerungö auf Lenkbewegungen", weiß Georg Leu- pold nach dem Ablegen seines „Luft­schiff-Führerscheins".

Weil der Bad Königshöfer über eine Ballonfahrerlizenz verfügt, ge­nügte eine mehrstündige Einwei­sung durch Fluglehrer Hermann Lö­ser in das Heißluft-Luftschiff, das die Warsteiner Brauerei zur Verfügung stellte. Nun darf er so ein Fluggerät selbst steuern und auch Passagiere mitnehmen. „Vier bis sechs Perso­ nen finden je nach Größe der Gon­del Platz", erklärt Leupold. Die Fahr­zeit sei allerdings auf etwa 40 Minu­ten begrenzt. „Dann müssen wir lan­den und die leeren Gasflaschen gegen volle austauschen."

Zehn, vielleicht zwölf Heißluft- Luftschiffe sind in Deutschland in Betrieb. Weltweit sind es keine hun­dert. Entsprechend teuer sind die Fluggeräte noch, die vor allem für Werbezwecke und Umweltbeobach­tungen eingesetzt werden. „Ich wer­de mir jedenfalls keines kaufen", so Georg Leupold auf die Frage, ob er sich denn die Anschaffung eines eigenen Luftschiffs vorstellen könn­te. Denn er weiß, was man für so ein außergewöhnliches Fluggerät auf den Tisch blättern muss: mindestens 200 000 Euro. Und da sind die Kos­ten für den zum Transport erforder­lichen großen Anhänger noch gar nicht inbegriffen.

P.S: mehr Bilder wie immer hier

Eure Rhoenballon - Team

Rückblick Tannheimer Tal Ballonfestival 2014

Das Ballonfestival 2014 im Tannheimer Tal ist vobei, aber es lebt in unserer Erinnerung und vielen  Bildern weiter.
Wir hatten viele schöne Fahrten und auch viele Begegnungen mit Menschen die unsere Leidenschaft für den
Luftsport teilen. Dieses Jahr war in dem Zeitraum ein milder Winter, dieser war von Südwestströmungen geprägt
und wir konnten keine komplette Alpenüberquerung machen. Dafür hatten wir umso mehr Fahrten aus dem
Tannheimer Tal heraus ins Schwangau und Umgebung. Sehr häufig führte uns der Weg nach den Fahrten  
in die Klostergaststätte Maria Hilf, wo es selbstgebrautes Bier vom allerfeinsten und zünftige Mahlzeiten gab,
und wir von den Wirtsleuten jedes Mal zu einer kostenlosen Pilotenmaß eingeladen wurden. Die Tage
vergingen wie im Flug  aber wir haben schon unsere Planung für Januar 2015 im Gepäck.

Der Termin steht vom 07.01.2015 bis 18.01.2015 fest.

Wer also gerne in den Alpen Ballonfahren möchte, kann sich gerne bei uns unverbindlich vormerken lassen.
Dieses Jahr hatten wir auch einen Profi  Kameramann dabei,  der für unseren Sponsor Verpalin und uns den Film
über das Ballonfestival gedreht und geschnitten hat. Patrik hatte zwar anfänglich am Boden noch von
Höhenangst gesprochen,  aber als wir abgehoben waren, war nichts mehr davon zu spüren. Schaut Euch den
Film an, es ist einfach ein Genuss zuzuschauen, wie Patrik die Atmosphäre und die Faszination dieses Ballon
Festivals in den Alpen eingefangen hat.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf 25 Jahre Ballonfahren Georg Leupold zurückblicken, denn vor 25 Jahren
begann ich mit dem Ballonfahren, als eingefleischter Flieger seit 1976. Kurze Zeit danach hatte ich bereits meinen
Ballonfahrerschein und gründete 1995 eine Ballonschule. Seitdem haben viele Piloten bei mir eine Ausbildung
gemacht und beherrschen sicher ihren Ballon.

Es ist schön, immer wieder auf ehemalige Schüler oder Piloten, die ich geprüft habe zu treffen, und es gibt mir
ein Gefühl von einer großen Familie umgeben zu sein. Schön ist es mit Euch allen, und ich sage Danke dafür!  
Natürlich wäre es kein Jubiläumsjahr, wenn wir uns nicht ein paar besondere Aktionen für Euch ausgedacht hätten.
Wer Interesse hat, kann uns zu unseren Jubiläumskonditionen kontaktieren.

So - jetzt genießt den schönen Film von Patrik, im Abspann ist sein Kontakt, falls Ihr mal einen Profi Kameramann
braucht.

Alles Gute und Gesundheit mit vielen schönen Begegnungen im Jahr 2014 wünschen Euch Euer

Rönballonteam
Georg und Michael    

Ballonglühen
http://www.youtube.com/watch?v=zMH-3bqZjhI
Dann haben unsere Freunde aus Irland einen lustigen Film mit Musik gemacht, der
auch sehr sehenswert ist.
http://www.youtube.com/watch?v=A-bP0vFIVFE





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